Lichttherapie

…für einen gesunden Biorhythmus

Der Mensch kann auf Licht ebenso wenig verzichten wie auf Nahrung. Licht ist ein Elixier, das die Prozesse des Lebens reguliert und positiv beeinflusst.  Ein gestörter Biorhythmus, bei dem die innere Uhr aus dem „richtigen Takt“ gekommen ist zeigt sich bei vielen Menschen durch schlechte Stimmung und Leistungsabfall.

Die Ursachen hierfür sind rein körperlich und lassen sich durch eine Lichttherapie sehr effektiv lindern. Auch Patienten mit Depressionen und anderen Ursachen sowie gesunde Menschen profitieren deutlich von einer Lichttherapie.

Die innere Uhr

Die innere Uhr lenkt enorm wichtige Vorgänge im menschlichen Körper. Sie verändert die Wachsamkeit, die Stimmung, die körperliche Kraft und sogar das Risiko für einen Herzinfarkt, und das in einem täglichen Rhythmus.
Energiesparlampen, Smartphones, Tablets und Computer z.B. haben besonders viel kurzwelliges, blaues Licht. Dieses Licht aber stört die innere Uhr empfindlich: Es verschiebt die Ausschüttung des schlaffördernden Hormons Melatonin und erschwert das Aufstehen am nächsten Morgen.

Was versteht man unter Lichttherapie?

Eine Lichttherapie gleicht im Körper ein Ungleichgewicht wichtiger Botenstoffe und Hormone (z. B. Melatonin, Serotonin) aus. Der von den Netzhaut-Nerven gemeldete Lichtreiz blockiert die Ausschüttung des Schlafhormons Melatonin. Die Lichttherapie ist eine sanfte Methode, zu einem normalen Tagesablauf zurückzufinden und das Wohlbefinden zu steigern. Die positiven Energien des Lichts stabilisieren das Immunsystem und beugen Krankheiten vor.

Wann ist eine Lichttherapie zu empfehlen?

Die Lichttherapie wird eingesetzt, um Lichtmangel auszugleichen. Dieser kann sich in einer Vielfalt von Symptomen äußern:

  • Bei einem gestörten Biorhythmus
  • Antriebslosigkeit und verringerte Leistungsfähigkeit
  • niedergedrückte Stimmung und Traurigkeit
  • starke Gewichtszunahme und Heißhunger auf Süßes
  • Schlafstörungen
  • für die „Tage vor den Tagen“
  • bei Schichtarbeit
  • Depression in der „dunklen Jahreszeit“
 Licht und Gesundheit stehen in engem Zusammenhang
  • Licht wirkt sich schon auf das Embryowachstum im Mutterleib aus.
  • Licht beeinflusst die Hormonproduktion.
  • Licht steuert unseren Schlaf.
  • Licht unterstützt unser psychisches Wohlbefinden und hemmt Depressionen.
  • Licht verstärkt unsere Konzentration und Kreativität.
  • Licht stärkt das Immunsystem, aktiviert die weißen Blutkörperchen und senkt die Infektanfälligkeit.
  • Licht aktiviert den Lymphdrüsenstoffwechsel und unterstützt die Antikörperbildung.
  • Licht wirkt sich auf den Knochenstoffwechsel aus und fördert die Vitamin-D-Produktion. So können Krankheiten wie Rachitis verhindert werden.
  • Licht stärkt das gesamte Nervensystem.
  • Licht dient als Krebsprävention.
Die positive Wirkung des Lichts tritt schon nach wenigen Tagen ein!

Bei der Lichttherapie setzt sich der Patient einer angenehm hellen Lichtquelle aus. Dieser Vorgang wird auch als „Lichtduschen“ bezeichnet. Wir verwenden ein Lichttherapiegerät mit einer Leistung von max. 10.000 Lux, die eine dem Sonnenlicht nachempfundene Strahlung erzeugen. Diese ist jedoch frei von UV-Strahlen und schädigt die Haut und Augen dadurch nicht.
Jede Sitzung dauert ca. 30 Minuten. Während dieser Zeit können Sie lesen oder Musik hören. Wichtig ist, dass Sie während der Lichtdusche die Augen geöffnet halten, da die Netzhaut des Auges die Lichtreize empfängt und die Information von dort aus an das Gehirn weitergeleitet wird.

Nebenwirkungen der Lichttherapie

Eine Lichttherapie mit weißem Licht  ist in der Regel gut verträglich. Nebenwirkungen treten selten auf. Meist handelt es sich um leichte Beschwerden wie Kopfschmerzen, Augenbrennen, trockene Augen und Schleimhäute, Hautrötungen, Überaktivität, Gereiztheit. Am ausgeprägtesten sind sie an den ersten Tagen der Lichttherapie und verschwinden dann wieder. Sollten jedoch die Beschwerden im Laufe der Behandlung nicht abklingen, sprechen Sie mit Ihrem Arzt darüber. Er wird je nach Beschwerden entscheiden, ob Sie die Therapie weiter durchführen können oder nicht.
Bei Augenerkrankungen, zum Beispiel der Netzhaut oder Augenlinse, ist allerdings Vorsicht und ständige Kontrolle geboten. Außerdem sollte sicher sein, dass Sie keine Medikamente einnehmen, die die Wirkung von Licht verstärken, wie beispielsweise Johanniskrautpräpa­rate und einige Psychopharmaka. Dann sollten sie entweder die Medikamente absetzen oder auf eine Behandlung mit Licht verzichten.

Kostenübernahme der Krankenkassen

Die Lichttherapie gehört nicht zum Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherungen.
Doch in Einzelfällen zahlen Krankenkassen die Behandlung, wenn eine Winterdepression nachgewiesen ist.

Wellnesstherapeutin Rielana Küper