Kinesiologisches Taping

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Das kinesiologische Tape ist ein elastisches Pflasterband, welches mit unterschiedlicher Spannung auf die Haut geklebt wird. Durch das Tape können Schmerzen reduziert, Spannungen der Muskulatur positiv beeinflusst und Gelenkfunktionen unterstützt werden.

Heutzutage ist das häufig bunte Tape auf der Haut vieler namentlicher Sportler zu sehen. Diese Sportler werden von Ihrem Physiotherapeuten getapet und vertrauen sehr darauf. Kinesiotape gibt es hauptsächlich in den Farben blau, pink, schwarz, rot und  beige. Die physikalische Wirkung des Tapes ist jedoch immer gleich.

Kinesiologische Tapes können ein bis zwei Wochen auf der Haut getragen werden. Wie lange ein Tape wirklich auf der Haut hält und sinnvoll ist, hängt unter anderem von der Lokalisation und dem Umgang mit dem Pflasterband ab. An Körperstellen, wie zum Beispiel den Händen und Füßen löst sich das Tape meist schneller ab. Das liegt unter anderem an der erhöhten Schweißproduktion dieser Körperregionen.  Es gibt keine Probleme mit dem Tape zu duschen, schwimmen zu gehen oder die Sauna zu besuchen.

Entwicklung

Der Chiropraktiker Kenzo Kase aus Japan entwickelte das Tape und machte die bunten Pflasterstreifen hochelastisch, hautverträglich und atmungsaktiv. Die Beweglichkeit wird durch das Tape nicht eingeschränkt. Schmerzen werden gelindert, des Stoffwechsel angeregt und Gelenke stabilisiert.

Der richtige Umgang mit dem Kinesiotape

Die Haut sollte vor dem setzen eines Tapes gesäubert werden. Vermeiden Sie Cremes und Lotionen. Wie bereits erwähnt, ist jeglicher Kontakt mit Wasser kein Problem für das kinesiologische Tape. Sie sollten jedoch darauf achten, das Tape beim Abtrocknen nur trocken zu tupfen und nicht abzurubbeln.

Wichtige Hinweise!

In seltenen Fällen, kann es vorkommen, dass Ihr Körper auf das kineiologische Tape mit Rötungen, Hautreizungen und Juckreiz reagiert. In diesem Fall sollten Sie das Tape auf jeden Fall umgehend von der Haut entfernen und bei längerem anhalten Ihren Arzt kontaktieren.

Indikationen

Kinesiologische Tapes finden Anwendung bei/zur:

  • muskulären Beschwerden wie Muskelfaserrissen, Muskelzerrungen etc.
  • Überdehnungen
  • Myogelosen (Verhärtungen in der Muskulatur)
  • Verletzungen des Sprunggelenks
  • ISG Blockaden (Kreuzbeinblockaden)
  • Schmerzen und Bewegungseinschränkungen der Gelenke
  • Narbenbehandlung
  • Verbesserung des Lymphabflusses z.B. nach Operationen

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