Physiotherapie

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Die Physiotherapie (oder einfach: Krankengymnastik) ist eine Sonderform der Bewegungstherapie. Sie wird vor allem in der Nachbehandlung von Krankheiten, Operationen oder Unfallfolgen eingesetzt. Die Anwendungsgebiete umfassen alle möglichen Schäden und Funktionsstörungen am Bewegungsapparat, allgemeine Fehlhaltungen (wie z.B. Skoliose) und neurologische Bewegungsstörungen infolge beispielsweise eines Schlaganfalls, multipler Sklerose oder Morbus Parkinson. Darüber hinaus gibt es spezielle Übungen zur Förderung der Herz-Lungenfunktion sowie zur Kraft und Funktionsverbesserung des Beckenbodens und des Harn- und Genital-Apparates. In der Schwangerschaft und in den Monaten nach der Geburt hat die Krankengymnastik wesentliche unterstützende Wirkung.

Die Physiotherapie orientiert sich bei der Behandlung an den Beschwerden und den Funktions-, Bewegungs- bzw. Aktivitätseinschränkungen des Patienten, die bei der physiotherapeutischen Untersuchung festgestellt werden. Sie nutzt sowohl diagnostische, wie auch pädagogische und manuelle Kompetenzen des Therapeuten. Gegebenenfalls wird sie ergänzt durch natürliche physikalische Reize (z. B. Wärme, Kälte, Druck, Strahlung, Elektrizität) und fördert so die Eigenaktivität des Patienten. Die Behandlung ist an die anatomischen und physiologischen, motivationalen und kognitiven Gegebenheiten des Patienten angepasst. Dabei zielt die Behandlung einerseits auf natürliche, physiologische Reaktionen des Organismus (z. B. motorisches Lernen, Muskelaufbau und Stoffwechselanregung), andererseits auf ein verbessertes Verständnis der Funktionsweise des Organismus und auf eigenverantwortlichen Umgang mit dem eigenen Körper ab. Das Ziel ist die Wiederherstellung, Erhalt oder Förderung der Gesundheit und dabei auch sehr häufig die Schmerzfreiheit bzw. -reduktion.

Inhalt

Aus der Vielfalt der Behandlungstechniken werden individuell diejenigen angewandt, die für die bestehende Symptomatik und die betreffende Persönlichkeit am effektivsten sind.

Information

Terminabsagen sollten so früh wie möglich und per Telefon (02594 / 948585)) bei uns im Haus erfolgen – möglichst 24 Stunden vor Therapiebeginn, spätestens bis 8:30 Uhr am Tag der Behandlung. Bei unentschuldigtem Fernbleiben kommt es für Sie zu einer Ausfallgebühr in Höhe der Behandlungskosten.

Voraussetzungen

Für jede physiotherapeutische Therapie ist eine Heilmittelverordnung oder ein Rezept vom Arzt notwendig.

Rezepte

Die Heilmittel (Krankengymnastik, Massage, usw.) werden vom Arzt für Ihr individuelles Problem verordnet. Ihre Krankenkasse legt die Zuzahlung, die Dauer und Anzahl der Leistungen fest.
Kassenärztliche Rezepte sind nur 14 Tage ab Ausstellungsdatum gültig. Zwischen den einzelnen Behandlungen sollte der Zeitraum von 28 Tagen nicht überschritten werden. Bitte halten Sie sich an diese Regelungen und kümmern sich möglichst sofort nach Ausstellung des Rezeptes um ihre Termine.

Was ist mitzubringen?

Bitte bringen Sie beim ersten Termin das Rezept (falls nicht vorher schon geschehen), Ihr Rezept, sowie den Befreiungsausweis (falls vorhanden) mit. Ein Handtuch sowie eventuelle Arztberichte, Befunde oder Röntgenbilder sollten ebenfalls mitgebracht werden.

Um für einen reibungslosen Ablauf zu sorgen, empfiehlt es sich, ca. 10 Minuten vor Behandlungsbeginn in der Praxis zu sein.

 

Mehr erfahren über unsere Behandlungen:

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